nach Schlecht folgt ganz Schlecht

Donnerwetter, mal sehen was der Körper so aushält. Ein weiterer Schub im März 2004 hat zur Folge das mein linkes Auge nun fast gar nichts mehr aufnimmt. Quasi über Nacht sehe ich links nur noch alles sehr verschwommen und total milchig. Ich bekomme nach gründlicher augenfachärztlicher Untersuchung ein dreiteilige 3000mg Kortison Therapie. Ausrichten tut sie nicht viel. Ich müsse mich damit abfinden das eine Besserung nur sehr zögerlich und mit wenig Erfolgsausichten einhergeht. Ein weiteres mal erfahre ich am eigenen Leib, wie gefühlvoll doch die Mediziner unangenehme diagnostische Tatsachen vermitteln können. Unverändert gehen die Wochen ins Land. Nicht ganz 8 Wochen nach meinen letzten Schub stellt sich ein weiterer ein. Supi – nun ist mein Auge ganz “dicht”. – Und wieder 3000mg Kortison. Physisch + Psychisch komme ich jetzt an Grenzen. Das war für mich die bisher größte Kortisongabe – 6000mg in so kurzer Zeit, aber keine merklich Besserung in “Sicht”. Weitere 2 Wochen vergehen bis endlich über Nacht eine merklich Sehverbesserung eintritt. Erleichterung – wenn auch weiterhin die Beeinträchtigung enorm ist. Na ja – ich will nicht sonderlich Klagen … denn zum nächsten Neurologen-Termin werde ich genau SCHAUEN wenn ich GEHE.

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